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  • 29. März 2018

BSZ Stiftung pflanzt Hecke für Wildtiere

Da wo vorher Hindernisse standen, wächst jetzt eine Hecke zum Schutz der Wildtiere.

Im Kanton Schwyz gibt es mehrere Routen, auf denen sich Wildtiere bewegen, sogenannte Wildtierkorridore. Einer dieser Korridore verbindet das Muotathal mit der Rigi und führt teilweise über das zur BSZ Stiftung gehörende Landgut Höchenen. Mit der Bio Suisse Knospe zertifiziert, begrüsst der Bauernhof das Anliegen der Gemeinde, den an mehreren Stellen unterbrochenen Wildtierkorridor wiederzubeleben und pflanzt eine rund 100m lange natürliche Hecke.

Eine Hecke zum Schutz
2017 ging die Gemeinde Ingenbohl mit der Bitte um Unterstützung des Wildtierkorridors auf die Landbesitzer auf dem Felderboden zu. Roland Schürpf, Leiter des Geschäftsbereichs Arbeit bei der BSZ Stiftung musste nicht lange überlegen: «Dass ein Bio Landgut bei der Wiederbelebung eines Wildtierkorridors mitmacht, liegt auf der Hand. Der Erhalt der natürlichen Prozesse liegt uns am Herzen.» Der hohe Maschendrahtzaun, der einst die Damhirsche am Verlassen ihres Geheges hinderte, konnte gekürzt werden. Doch damit sich die Tiere auf ihrer Wanderroute frei bewegen können, müssen auch genügend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein. Dafür wurde die Hecke gepflanzt. Diese bietet Schutz vor natürlichen Feinden und ist dank dem ganzjährigen Nahrungsangebot für Nützlinge und andere Kleinlebewesen gleichzeitig ein ausgezeichnetes Fortpflanzungs- und Überwinterungsquartier. Dank dieser Massnahmen können künftig grössere Wildtiere wie Hirsche, Rehe und Feldhasen ungehindert ihre Wanderroute im Talkessel fortsetzen.

Medienmitteilung «BSZ Stiftung pflanzt Hecke für Wildtiere»