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  • 10. Dezember 2018

Teilhabe ernst genommen

Wie die BSZ Stiftung im Kanton Schwyz die UNO Behindertenrechtskonvention umsetzt.

2014 unterzeichnete die Schweiz die UNO Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Sie beschreibt, wie die Menschenrechte auch für Menschen mit einer Beeinträchtigung eingehalten werden. Sie  bildet seither schweizweit einen wichtigen Orientierungspunkt bei der Ausgestaltung von entsprechenden Angeboten. Die BSZ Stiftung im Kanton Schwyz nahm im Rahmen eines Strategieprojekts die UN-BRK unter die Lupe. Eine Delegation von  40 Personen  mit und ohne Beeinträchtigungen und von internen und externen Fachstellen prüfte die Arbeit der BSZ Stiftung im Licht der Menschenrechte. Willi A. Frank, Geschäftsführer und Leiter des Projekts  konnte kürzlich das erfreuliche Fazit präsentieren: Die Unternehmenswerte und die agogische Grundhaltung der Stiftung decken sich weitestgehend mit den Forderungen der UN-BRK nach Teilhabe am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben.
Auf Augenhöhe
In vielen Bereichen der BSZ Stiftung wird  Teilhabe bereits selbstverständlich im Alltag gelebt. Durch die zunehmende Zahl an Mitarbeitenden mit psychischen Beeinträchtigungen ist die Stiftung jedoch mit neuen Bedürfnissen konfrontiert. Ganz nach dem Motto «nicht über sondern mit den Menschen reden» wurden nun weitere Massnahmen entwickelt und umgesetzt. Mitarbeitende und BewohnerInnen werden an Führungstreffen und Fachveranstaltungen eingeladen, um aktiv dabei mitzuwirken und ihre Bedürfnisse bzgl. Barrierefreiheit darzulegen. Der Austausch ist für alle Seiten bereichernd und hilft mit, einfache Verbesserungen im Alltag umzusetzen.
Zur Sache
Ein sicht- und greifbares Ergebnis einer dieser Massnahmen ist die Hauszeitung «Zur Sache». Für die letzte Ausgabe im 2018 öffnete die Redaktion ihre Türen und gab die Feder für einmal aus der Hand. Eine Gruppe von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen und Standorten bestimmte die Themen mit und ging auf Recherche. Nebst neuen Menschen, lernten sie auch neue Arbeitsweisen kennen. Das Zusammentragen von Ideen war ein Kinderspiel. Diese Kreativität aber auf zehn Seiten zu bringen, war dann doch eine Herausforderung, die mit Methode und Bravour bewältigt wurde. Entstanden ist eine abwechslungsreiche Ausgabe mit einem neuen Blick.
Es braucht immer wieder neue Initiativen, um die Gesellschaft von morgen, in der das Anderssein normal sein soll, aktiv mitzugestalten. Dies ist ein Prozess, der sich über Generationen zieht und an dem sich die BSZ Stiftung, die UN-BRK und die 177 Staaten, welche diese unterzeichnet haben, aktiv beteiligen.

Medienmitteilung «Teilhabe ernst genommen»