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  • 30. Januar 2020

Zusätzliche Hecke für Wildtiere

Die BSZ Stiftung beteiligt sich an Projekt zur Wiederbelebung des Wildtierkorridors.

Der Wildtierkorridor, der den Raum Muotathal / Morschach mit der Rigi verbindet, führt teilweise über das zur BSZ Stiftung gehörende Bio Landgut Höchenen. Im Jahr 2018 unterstützte die BSZ Stiftung die Gemeinde Ingenbohl in ihrem Anliegen, den an mehreren Stellen unterbrochenen Wildtierkorridor wiederzubeleben. Sie pflanzte rund 100m natürliche Hecken. In Richtung Schönenbuch sind weitere Aufwertungsmassnahmen notwendig, die aber noch nicht umgesetzt werden konnten. Die BSZ Stiftung erklärte sich deshalb bereit, eine bestehende Beerenhecke entlang der Gätzlistrasse ökologisch zu einer Wildhecke aufzuwerten. Zusätzlich werden bereits bestehende Wildhecken längerfristig erhalten. Aufgrund ihrer Lage stellen diese Hecken eine sehr wichtige Biotopvernetzung dar. Querende Wildtiere wie Hirsche, Rehe und Feldhasen können dadurch geschützt ihre Wanderroute im Talkessel fortsetzen. Dass die BSZ Stiftung bei der Wiederbelebung des Wildtierkorridors mitmacht, ist für Roland Schürpf, Leiter des Geschäftsbereichs Arbeit selbstverständlich: «Es ist in unserem und im Interesse der Region, dass die natürlichen Prozesse erhalten bleiben.» In diesem Sinne liess die Stiftung den Bauernhof 2013 mit dem Schweizer BIO Suisse Label zertifizieren. Fünf Mitarbeitende und ein Landwirt bewirtschaften seither die sechs Hektaren Land im Einklang mit der Natur und verzichten konsequent auf Spritzmittel und Kunstdünger.

Medienmitteilung: «Zusätzliche Hecke für Wildtiere»