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  • 11. Mai 2020

Dran bleiben mit Dialog und Engagement

Grosse Leistung bei den Mitarbeitenden: wegen der Corona-Epidemie mussten gewohnte Pfade verlassen werden.

Grosse Erleichterung herrschte im Krisenstab der BSZ Stiftung, als der Bundesrat am 22. April 2020 die ersten Schritte aus dem Lockdown bekannt gab. «Wir waren sehr erleichtert, als wir erfuhren, dass die Fallzahlen deutlich abgenommen haben», so Roland Schürpf, Geschäftsbereichsleiter Arbeit und Leiter Krisenstab der BSZ Stiftung. Seit dem 27. Februar trafen sich die Mitglieder des Krisenstabs mehrmals wöchentlich, um die aktuelle Lage und deren Auswirkung auf den Betrieb zu beurteilen.

Die Möglichkeit zum Homeoffice wurde für die Angestellten dort eingeführt, wo es sinnvoll und durchführbar war. Kurzarbeit musste, dank geschickter Planung und Einsatzbereitschaft der Angestellten und Mitarbeitenden, noch nicht beantragt werden.

Bedauerlicherweise mussten die öffentlichen Restaurants der BSZ Stiftung für externe Gäste schliessen. Das traf besonders das Restaurant Pluspunkt in Brunnen. Dank der Flexibilität der Angestellten und Mitarbeitenden des Pluspunkts konnten diese aber derweil an den verschiedenen Standorten im Service, in den Küchen und in der Produktion eingesetzt werden, wo besonders vulnerable Personen zu ihrem Schutz vorübergehend von der Arbeit freigestellt wurden. Das Pluspunkt Team freute sich über die Abwechslung, wünschte sich aber auch wieder den gewohnten Arbeitsplatz und den direkten Kontakt zu den Gästen zurück. Mit der Wiedereröffnung am 11. Mai, mit vorübergehend verkürzten Öffnungszeiten, hat das Warten nun ein Ende.

Eingreifend waren die Schutzmassnahmen besonders im Bereich Wohnen: «Die zusätzlichen Hygienemassnahmen waren keine grosse Veränderung für uns, da wir in der Betreuung sowieso bereits mit diesen Themen sensibilisiert sind. Beträchtlich war aber der Einschnitt in den Alltag für die BewohnerInnen, als wir die Tagesstätten schliessen und ein Besuchsverbot verhängen mussten», erklärt Daniel Schenk, Geschäftsbereichsleiter Wohnen und Tagesstätten. «Der Kontakt zu Personen ausserhalb der Wohngruppe ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens und der agogischen Arbeit und ist sehr emotional behaftet. Wenn der persönliche Kontakt wegfällt, fehlt ein sehr wichtiger Beziehungspunkt, der auch Stabilität vermittelt.»

Auch die Abläufe im Bereich Arbeit waren von den Massnahmen betroffen und wurden während des Betriebs laufend an die BAG Vorschriften angepasst. Eigenproduktionen wurden zu Gunsten externer Aufträge eingestellt, damit konnten die Kundentermine weiter eingehalten werden.
«Die Verkaufsläden in Einsiedeln und Seewen mussten schliessen, doch dank unseres Online-Shops war und ist es für KundInnen weiterhin möglich, unsere beliebten Produkte einzukaufen», führt Roland Schürpf aus. «Die Massnahmen rund um das Corona Virus waren zum Teil einschneidend, wurden aber im Grossen und Ganzen von der ganzen Belegschaft, den Angehörigen und den Kunden sehr gut aufgenommen. Es ist uns gelungen, mit einem adäquaten und konsistenten Informationsfluss alle internen und externen Beteiligten mit ins Boot zu holen, was die Akzeptanz für die strikten Massnahmen massiv erhöhte. Nun gehen wir die nächsten Schritte aus dem Lockdown an, um die BSZ Stiftung wieder allmählich in den Normalbetrieb zu führen.»

Auch Geschäftsführer Willi A. Frank zeigt sich erleichtert und appelliert an die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln: «Wir sind sehr dankbar, dass sich die getroffenen Massnahmen zum Schutze der gesamten Belegschaft und Bewohnenden bewähren. Für deren Sicherheit und dafür, dass alle erforderlichen Schutzvoraussetzungen (Abstandsregel, Hände waschen etc.) gewährleistet sind, werden wir uns auch in den kommenden Wochen intensiv einsetzen.»

Medienmitteilung: «Dran bleiben mit Dialog und Engagement »