Jasmin ist ein Morgenmensch, so besucht sie regelmässig die Morgenstunde des Zumbakurses. Kurz nach acht Uhr macht sie sich bereit und fährt los Richtung Dorf Einsiedeln. Der Kursort ist nicht weit von der BSZ Einsiedeln entfernt, und so besucht Jasmin den Zumbakurs ganz selbständig. Wenn es die Witterung zulässt, fährt sie mit dem Rollstuhl, und wenn es die winterlichen Verhältnisse schwierig machen, dann nimmt Jasmin den Ortsbus.
Hineingekommen, begrüsst man sich gegenseitig, fragt wie es einem geht, und ob man beim Jacke- ausziehen behilflich sein kann. Eine spürbar herzliche Atmosphäre, die Jasmin immer wieder zum Strahlen bringt.
Auch im Tanzraum werden die Diskussionen weitergeführt, bis die Zumbatrainerin den Raum betritt: «Mit welchem Lied möchtet ihr starten?», fragt sie in die Runde. Beim Erklingen des ersten Tons kommt rege Bewegung in die Damenrunde. Vom Reggaeton über Salsa bis zu Hip-Hop – so vielfältig wie die Musikstücke sind auch die Bewegungen selbst: Die Arme in die Höhe, Schritte nach vorn und zurück, Arme nach links, Arme nach rechts. Jasmin tanzt bei jedem Lied eifrig mit: «Im Zumba fühle ich mich frei, man bewegt sich zur Musik und entflieht damit ein wenig dem Alltag. So bin ich nicht immer im gleichen Trott. Ich schätze es sehr, wie ich hier von Beginn an als Person aufgenommen wurde. Ich pflege eine tolle Kameradschaft mit den Frauen und man trifft regelmässig neue Menschen. Das gefällt mir sehr.»
Jasmin besucht das Zumba seit acht Jahren. Sie staunt selbst, wie schnell die Zeit vergangen ist. Heute ist es für sie zur Routine geworden – am Dienstagmorgen ins Zumba zu gehen, und anschliessend beginnt sie ihre Arbeit im Flexwerk in der BSZ Einsiedeln. Diese Abwechslung schätzt sie sehr und umso schöner ist es zu sehen, wie inklusiv ein Zumbakurs sein kann.
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