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Kräutergarten

Bei uns auf dem Perlenhof haben wir einige verschiedene Kräuter und Pflanzen. Auf dieser Seite findet ihr kurze Steckbriefe zu den verschiedenen Kräutern.

Steckrbriefe

Zitronenverbene

Namen [deutsch] Zitronenverbene
Name [lateinisch] Aloysia citrodora
Eigenschaften Beruhigend, entspannend,  verdauungsfördernd und leicht krampflösend
Verwendungszweck Die Zitronenverbene wird vor allem als aromatische Teepflanze verwendet. Sie wird traditionell bei nervöser Unruhe und leichten Verdauungsbeschwerden geschätzt. Wegen ihres intensiven Zitronenaromas eignet sie sich auch zum Aromatisieren von Getränken und Speisen.
Familie und Herkunft Eisenkrautgewächse. Ursprünglich stammt die Zitronenverbene aus Südamerika.
Blütenzeit Juli bis August
Geschmack Frisch, aromatisch und deutlich zitronig
Botanik Die Zitronenverbene (Aloysia citrodora) ist ein etwa 1-2,5 m hoher, laubabwerfender Strauch aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Die schmalen, zugespitzten Blätter stehen meist zu dritt in Wirteln und duften beim Zerreiben intensiv nach Zitrone. Kleine weisslich bis hell-lilafarbene Blüten stehen in endständigen Rispen.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl mit Citral (Geranial und Neral); Phenylethanoidglykoside wie Acteosid; Flavonoide und Iridoidglykoside.
Kontraindikationen Für eine medizinische Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor.
Nebenwirkungen Keine bekannt
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Zitronenmelisse

Namen [deutsch] Zitronenmelisse
Name [lateinisch] Melissa officinalis
Eigenschaften Beruhigend, entspannend, krampflösend und blähungslindernd
Verwendungszweck Bei Nervosität, innerer Unruhe und Einschlafproblemen. Sie kann ausserdem bei leichten nervös bedingten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Bauchkrämpfen unterstützen.
Familie und Herkunft Lippenblütler. Ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und Westasien.
Blütenzeit Juni bis September
Geschmack Aromatisch, zitronig und leicht würzig
Botanik Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine ausdauernde, buschig wachsende Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Sie besitzt vierkantige Stängel und gegenständige, eiförmige, grob gekerbte Blätter. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen deutlich zitronigen Duft. Die kleinen Blüten sind weisslich bis blassrosa.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl, unter anderem mit Citral und Citronellal; Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure; Flavonoide und Triterpene.
Kontraindikationen Keine bekannt
Nebenwirkungen Keine bekannt
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Roter Sonnenhut

Namen [deutsch] Roter Sonnenhut
Name [lateinisch] Echinacea purpurea
Eigenschaften Immunstimulierend, entzündungshemmend und unterstützend für die körpereigenen Abwehrkräfte.
Verwendungszweck Sonnenhut wird traditionell zur Unterstützung des Immunsystems und bei beginnenden Erkältungskrankheiten eingesetzt. Äusserlich wird er auch zur Unterstützung der Heilung kleiner oberflächlicher Wunden verwendet.
Familie und Herkunft Korbblütler. Der Rote Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Blütenzeit Juli bis September
Geschmack Leicht bitter, krautig und etwas scharf.
Botanik Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Er bildet aufrechte Stängel mit rauen Blättern und grosse Blütenköpfchen. Typisch sind purpurrosa Zungenblüten und der auffällige, stachelige orangebraune Blütenkegel.
Inhaltsstoffe Polysaccharide, Kaffeesäurederivate wie Cichoriensäure, Alkamide und Glykoproteine; die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach verwendetem Pflanzenteil.
Kontraindikationen Bei Überempfindlichkeit gegen Korbblütler. Bei Autoimmunerkrankungen, HIV/AIDS, Cortisontherapie sowie progredienten Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen und Kollagenosen nicht anwenden.
Nebenwirkungen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Gesichtsschwellung, Atemnot, Schwindel oder Blutdruckabfall sind nach Einnahme möglich. Begrenzte  Anwendung: max. fünf Wochen am Stück einnehmen. Anschliessend eine Pause von mindestens vier Wochen einhalten.
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Sanddorn

Namen [deutsch] Sanddorn
Name [lateinisch] Hippophaë rhamnoides
Eigenschaften Vitaminreich, antioxidativ und nährend. Besonders bekannt ist Sanddorn für seinen hohen Gehalt an Vitamin C und Carotinoiden.
Verwendungszweck Die Früchte werden vor allem als vitaminreiches Lebensmittel genutzt, zum Beispiel für Saft, Sirup, Mus oder Konfitüre. Aus den Früchten und Samen werden ausserdem Öle gewonnen, die unter anderem in Hautpflegeprodukten eingesetzt werden.
Familie und Herkunft Ölweidengewächse (Elaeagnaceae). Sanddorn ist in Eurasien heimisch.
Blütenzeit April bis Mai
Geschmack Fruchtig, herb und deutlich säuerlich.
Botanik Sanddorn (Hippophaë rhamnoides) ist ein dorniger, sommergrüner Strauch aus der Familie der Ölweidengewächse und wird in der Schweiz meist 1-4 m hoch. Seine schmal-lanzettlichen Blätter sind unterseits silberweiss. Die Art ist zweihäusig: männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrennten Pflanzen. Die weiblichen Pflanzen bilden kugelige, orange-rote Scheinfrüchte. 
Inhaltsstoffe Die Früchte enthalten besonders Vitamin C sowie Carotinoide, Tocopherole (Vitamin E), Flavonoide und organische Säuren. Fruchtfleisch- und Samenöl enthalten verschiedene ungesättigte Fettsäuren.
Kontraindikationen Keine bekannt
Nebenwirkungen Als Lebensmittel meist gut verträglich. Bei empfindlichen Personen können grössere Mengen der säurereichen Früchte Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
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Salbei

Namen [deutsch] Salbei
Name [lateinisch] Salvia officinalis
Eigenschaften Entzündungshemmend, antibakteriell, zusammenziehend und schweisshemmend.
Verwendungszweck Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Halsschmerzen und übermässigem Schwitzen. Salbei kann ausserdem bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl unterstützen.
Familie und Herkunft Lippenblütler. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, heute in vielen Teilen Europas angebaut.
Blütenzeit Mai bis Juli
Geschmack Aromatisch, würzig und leicht bitter
Botanik Der echte Salbei (Salvia officinalis) ist ein 40-80 cm hoher, immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Seine länglichen, graugrünen Blätter sind filzig behaart und stark aromatisch. Die meist blauvioletten Lippenblüten stehen in Scheinquirlen.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl mit Thujon, Campher und 1,8-Cineol; Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure; Diterpenbitterstoffe und Flavonoide
Kontraindikationen Hoch dosierte oder länger dauernde innerliche Anwendung, insbesondere von Salbeiöl, in Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden. Reines ätherisches Öl nicht unkontrolliert innerlich anwenden.
Nebenwirkungen Bei bestimmungsgemässer Anwendung der Blätter meist gut verträglich. Höhere Mengen thujonreichen ätherischen Öls können toxisch wirken und Krampfanfälle auslösen.
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Rosmarin

Namen [deutsch] Rosmarin
Name [lateinisch] Rosmarinus officinalis
Eigenschaften Anregend, durchblutungsfördernd, krampflösend, verdauungsfördernd und leicht entzündungshemmend
Verwendungszweck Rosmarin wird traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und krampfartigen Beschwerden eingesetzt. Äusserlich wird er bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie zur Förderung der Durchblutung verwendet. Ausserdem ist Rosmarin ein beliebtes Gewürzkraut.
Familie und Herkunft Lippenblütler. Stammt ursprünglich aus dem westlichen und zentralen Mittelmeerraum.
Blütenzeit Etwa März bis Juni, je nach Klima kann Rosmarin auch ausserhalb dieser Zeit blühen.
Geschmack Aromatisch, würzig, leicht bitter und etwas herb.
Botanik Rosmarin (Salvia rosmarinus, syn. Rosmarinus officinalis) ist ein immergrüner, stark aromatischer Strauch aus der Familie der Lippenblütler. Die schmalen, ledrigen Blätter sind am Rand eingerollt, oberseits dunkelgrün und unterseits weisslich-filzig. Die Blüten sind meist hellblau bis violett.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl, unter anderem mit 1,8-Cineol, Campher und α-Pinen; Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure; Diterpene, darunter Carnosolsäure, sowie Flavonoide.
Kontraindikationen Während der Schwangerschaft keine hoch dosierte innerliche Anwendung bzw. kein ätherisches Rosmarinöl ohne fachliche Rücksprache. Bei Überempfindlichkeit nicht anwenden.
Nebenwirkungen Bei bestimmungsgemässer Anwendung der Blätter meist gut verträglich. Konzentriertes ätherisches Öl kann Haut und Schleimhäute reizen.
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Rosen

Namen [deutsch] Rosen
Name [lateinisch] Rosa
Eigenschaften Zusammenziehend, beruhigend, harmonisierend und leicht entzündungshemmend.
Verwendungszweck Rosenblüten werden vor allem als aromatische Tee- und Duftpflanze verwendet. Ihr angenehmer Duft wird als entspannend und ausgleichend geschätzt. Rosenblüten finden zudem Verwendung in der Hautpflege und zum Aromatisieren von Speisen.
Familie und Herkunft Rosengewächse. Sind in verschiedenen Arten in Europa, Asien und Nordafrika beheimatet.
Blütenzeit Mai bis Juli
Geschmack Aromatisch, blumig, leicht süsslich und etwas herb.
Botanik Rosen sind mehrjährige, meist bestachelte Sträucher aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Für Rosenblüten werden unter anderem Damaszener-Rose (Rosa × damascena), Zentifolie (Rosa centifolia) und Essig-Rose (Rosa gallica) verwendet. Die duftenden Blüten sind meist rosa bis rötlich, je nach Art und Sorte auch weiss. Verwendet werden die Blütenblätter (Rosae flos).
Inhaltsstoffe Ätherisches Rosenöl mit vorwiegend Monoterpenen; wichtige Duftstoffe sind unter anderem Citronellol, Geraniol und 2-Phenylethanol. Daneben enthalten Rosenblüten Polyphenole, darunter Flavonoide und Gerbstoffe.
Kontraindikationen Keine bekannt
Nebenwirkungen Rosenblüten gelten in üblichen Mengen als gut verträglich. Bei empfindlichen Personen sind allergische Reaktionen möglich.
Steckrbriefe

Ringelblume

Namen [deutsch] Ringelblume
Name [lateinisch]

Calendula officinalis

Eigenschaften Die Ringelblume ist eine bewährte Heilpflanze für die Haut. Ihre Blüten wirken beruhigend, unterstützen die natürliche Wundheilung und helfen der Haut, sich nach Reizungen oder kleinen Verletzungen zu erholen.
Verwendungszweck Die Ringelblume wird vor allem zur Pflege von trockener, gereizter oder beanspruchter Haut verwendet. Salben, Cremes oder Ölauszüge mit Ringelblume können bei kleinen Wunden, Schürfungen, Sonnenbrand, Insektenstichen und leichten Hautentzündungen eingesetzt werden.
Familie und Herkunft Korbblütler (Asteraceae), Süd- und Mitteleuropa, Asien und Nordamerika
Blütenzeit Juni bis September
Geschmack Bitter
Botanik Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist eine meist einjährige, seltener zweijährige Pflanze mit einem verzweigten, derben Stängel. Die unteren Blätter sind spatelförmig, die oberen lanzettlich bis elliptisch, 5-12 cm lang und mehr oder weniger behaart. Die 3-5 cm grossen Blütenköpfchen sind schwefelgelb, sattgelb oder orange.
Inhaltsstoffe Flavonoide; Triterpenalkohole wie Faradiol und Taraxasterol; Triterpensaponine (Oleanolsäureglykoside); ätherisches Öl mit Cadinol als Hauptbestandteil; Carotinoide; Polysaccharide.
Kontraindikationen Keine bekannt
Nebenwirkungen Bei häufigem Hautkontakt besteht ein geringes Sensibilisierungspotenzial.
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Pfefferminze

Namen [deutsch] Pfefferminze
Name [lateinisch] Mentha × piperita
Eigenschaften Krampflösend, kühlend, erfrischend, verdauungsfördernd und blähungslindernd
Verwendungszweck Bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Bauchkrämpfen. Durch das enthaltene Menthol wirkt Pfefferminze ausserdem angenehm kühlend und erfrischend.
Familie und Herkunft Lippenblütler. Ursprünglich aus England, heute in den meisten Klimazonen zu finden.
Blütenzeit Juni bis September
Geschmack Aromatisch, würzig, leicht scharf und kühlend
Botanik Hier ist mit Minze die Pfefferminze (Mentha × piperita) gemeint. Sie ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Lippenblütler mit vierkantigem Stängel, gegenständigen, gezähnten Blättern und kleinen violett-rosafarbenen Blüten. Die gesamte Pflanze riecht charakteristisch mentholartig.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl, vor allem Menthol und Menthon; ausserdem Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure, Flavonoide und Triterpene.
Kontraindikationen Bei bekannter Überempfindlichkeit nicht anwenden. Pfefferminzöl ist bei Säuglingen und Kleinkindern im Gesichtsbereich zu vermeiden. Bei Gallenwegserkrankungen ist vor einer medizinischen Anwendung fachlicher Rat sinnvoll.
Nebenwirkungen Bei empfindlichen Personen können Sodbrennen oder Magenreizungen auftreten. Ätherisches Pfefferminzöl kann Haut und Schleimhäute reizen.
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Malve

Namen [deutsch] Malve
Name [lateinisch] Malva sylvestris
Eigenschaften Reizlindernd, entzündungshemmend, schützend und erweichend
Verwendungszweck Vor allem bei trockenem Reizhusten, Heiserkeit sowie Reizungen im Mund- und Rachenraum. Die enthaltenen Schleimstoffe legen sich wie eine schützende Schicht auf gereizte Schleimhäute.
Familie und Herkunft Malvengewächse (Malvaceae). Ursprünglich aus Südeuropa und Asien. 
Blütenzeit Mai bis September
Geschmack Mild, leicht süsslich und etwas bitter
Botanik Die Malve (Malva sylvestris) ist eine 0,4-1,2 m hohe Pflanze. Die 3-5 cm grossen Blüten stehen in den Blattachseln und endständig in Trauben; sie sind rosa bis purpurviolett und dunkel geadert. Die unteren Blätter sind herzförmig und etwas gelappt, die oberen 3-7-teilig.
Inhaltsstoffe Polysaccharide, insbesondere Schleimstoffe
Kontraindikationen Nicht bekannt
Nebenwirkungen Nicht bekannt
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Lavendel

Namen [deutsch] Lavendel
Name [lateinisch] Lavandula angustifolia
Eigenschaften Beruhigend, entspannend, krampflösend und ausgleichend
Verwendungszweck Bei Nervosität, innerer Unruhe und Schlafproblemen. Lavendel kann auch bei nervös bedingten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Bauchkrämpfen unterstützen.
Familie und Herkunft Lippenblütler. Ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, heute vor allem in Südeuropa angebaut.
Blütenzeit Juni bis September
Geschmack Aromatisch, leicht bitter und etwas scharf
Botanik Der Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein etwa 70 cm hoher Halbstrauch mit verholzten unteren Teilen. Die grünen Zweige sind vierkantig. Die schmal-lanzettlichen Blätter sind silbrig-grau behaart und nach unten eingerollt. Die aromatisch duftenden, violetten Blüten stehen in kleinen Quirlen an langen Stängeln.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl mit Linalylacetat und Linalool als Hauptbestandteilen; Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure; Hydroxycumarine.
Kontraindikationen Während der Schwangerschaft.
Nebenwirkungen Stimulierende Wirkung auf die Gebärmutter.
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Königskerze

Namen [deutsch] Königskerze
Name [lateinisch] Verbascum spp.
Eigenschaften Reizlindernd, entzündungshemmend und antimikrobiell. Die enthaltenen Schleimstoffe wirken besonders wohltuend auf gereizte Schleimhäute.
Verwendungszweck Vor allem bei Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit sowie bei Reizungen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Königskerzenblüten sind auch Bestandteil traditioneller Brusttees.
Familie und Herkunft Braunwurzgewächse. Sind vor allem in Europa, Nordafrika und Teilen Asiens verbreitet.
Blütenzeit Juni bis September
Geschmack Mild, leicht süsslich und etwas schleimig.
Botanik Arzneilich verwendet werden die Blüten von Verbascum thapsus, Verbascum densiflorum und Verbascum phlomoides aus der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Königskerzen sind meist zweijährige, auffällig hohe Pflanzen. Im ersten Jahr entsteht eine grundständige Blattrosette, im zweiten ein aufrechter Blütenstängel mit dichtem, ährenartigem Blütenstand. Blätter und Stängel sind häufig dicht wollig-filzig, die Blüten gelb.
Inhaltsstoffe Schleimstoffe (Polysaccharide), Iridoidglykoside wie Aucubin und Catalpol, Saponine und Flavonoide.
Kontraindikationen Für Schwangerschaft und Stillzeit liegen nur begrenzte Daten vor; eine medizinische Anwendung sollte deshalb vorher fachlich abgeklärt werden.
Nebenwirkungen  Königskerzenblüten gelten im Allgemeinen als gut verträglich.
Steckrbriefe

Kamille

Namen [deutsch] Kamille
Name [lateinisch] Matricaria chamomilla/recutita
Eigenschaften Entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend, wundheilungsfördernd und blähungslindernd.
Verwendungszweck Kamille wird bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Bauchkrämpfen verwendet. Äusserlich eignet sie sich bei leichten Entzündungen und Reizungen der Haut sowie im Mund- und Rachenraum.
Familie und Herkunft Korbblütler. Stammt ursprünglich aus Süd- und Osteuropa sowie Vorderasien
Blütenzeit Mai bis September
Geschmack Aromatisch, leicht bitter und etwas würzig.
Botanik Die echte Kamille (Matricaria chamomilla, syn. Matricaria recutita) ist eine einjährige, aromatisch duftende Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Typisch sind fein gefiederte Blätter und Blütenköpfchen mit weissen Zungenblüten und gelben Röhrenblüten. Der Blütenboden ist kegelförmig und innen hohl.
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl mit α-Bisabolol und Bisabololoxiden; Chamazulen entsteht bei der Destillation aus Matricin. Ausserdem Flavonoide wie Apigenin sowie Schleimstoffe und Cumarine.
Kontraindikationen Korbblütlerallergie
Nebenwirkungen Selten können allergische Reaktionen auftreten, insbesondere bei entsprechender Sensibilisierung gegen Korbblütler.
Steckrbriefe

Goldmelisse

Namen [deutsch]

Goldmelisse

Name [lateinisch] Monarda didyma
Eigenschaften Entzündungshemmend, antimikrobiell und antioxidativ.
Verwendungszweck Die Goldmelisse wird vor allem als Tee-, Gewürz- und Aromapflanze verwendet. Ihre Blüten und Blätter eignen sich zum Aromatisieren von Tee, Getränken und Speisen. Als Heilpflanze wird sie in Europa eher selten eingesetzt.
Familie und Herkunft Lippenblütler (Lamiaceae). Ursprünglich stammt die Goldmelisse aus Nordamerika.
Blütenzeit Juni bis September
Geschmack Aromatisch, würzig und leicht herb.
Botanik Die Goldmelisse (Monarda didyma) ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie wird etwa 50-120 cm hoch, besitzt aufrechte vierkantige Stängel und gegenständige, aromatisch duftende Blätter. Die auffälligen roten Lippenblüten stehen in endständigen Blütenständen
Inhaltsstoffe Ätherisches Öl, insbesondere mit Thymol und je nach Herkunft auch Carvacrol und weiteren Terpenverbindungen; ausserdem Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide und in den Blüten Anthocyane.
Kontraindikationen Keine bekannt
Nebenwirkungen Keine bekannt
Steckrbriefe

Frauenmantel

Namen [deutsch] Frauenmantel
Name [lateinisch] Alchemilla vulgaris
Eigenschaften Leicht entzündungshemmend. Diese Eigenschaften hängen insbesondere mit den enthaltenen Gerbstoffen zusammen.
Verwendungszweck Frauenmantel wird traditionell vor allem bei Menstruationsbeschwerden und in der Frauenheilkunde verwendet. Aufgrund der Gerbstoffe wird er auch traditionell bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere Durchfall, eingesetzt.
Familie und Herkunft Rosengewächse. Frauenmantel ist vor allem in Europa und Westasien verbreitet.
Blütenzeit Mai bis September.
Geschmack Leicht herb, zusammenziehend und etwas bitter.
Botanik Der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird meist etwa 20-50 cm hoch. Typisch sind die rundlichen, fächerartig gefalteten und gelappten Blätter mit gezähntem Rand, in denen sich häufig Wassertropfen sammeln. Die kleinen, unscheinbaren Blüten sind gelbgrün.
Inhaltsstoffe Vor allem Gerbstoffe (ca. 6-8 %), insbesondere Ellagitannine wie Agrimoniin; ausserdem Flavonoide wie Quercetin-Glykoside sowie geringe Mengen Triterpene und phenolische Säuren.
Kontraindikationen Keine bekannt
Nebenwirkungen Keine bekannt
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