Selbstbestimmt zu leben, bedeutet auch, seine Rechte am eigenen Körper und Grenzen in Bezug auf Nähe und Distanz zu kennen. Ein zentraler Schlüssel dazu ist eine barrierefreie Aufklärung. Hier setzt die interaktive Ausstellung «Mein Körper gehört mir!» an. An sechs Stationen werden Themen wie «gute und schlechte Geheimnisse», «nein sagen» oder «ich kenne meine Gefühle und vertraue ihnen» behandelt. Die interaktiven Elemente agieren als Türöffner und lassen eine niederschwellige Auseinandersetzung mit einem Thema der sexualisierten Gewalt zu.
Positive Stimmen aus dem Betrieb
Nach den ersten sechs Wochen Ausstellung gibt es bereits viele positive Rückmeldungen:
«Ich finde die Ausstellung eine super Sache um sich selber besser kennenzulernen und sein Grenzen zu finden. Sie ist gut und verständlich aufgebaut», Lea, Mitarbeiterin Flexwerk Steinen.
«Es war sehr schön und das gute Geheimnis hat mir sehr gut gefallen», Anna, Mitarbeiterin Creawerk Seewen.
«Ich fand die INA Ausstellung Lässig. So viele Bilder und Knöpfe die ich drucken konnte. Der Thron mit der Musik hat mir sehr gefallen», Regula, Mitarbeiterin Tagesstätte Seewen.
«Die Ausstellung hat viele Informationen kompakt, klar, deutlich und verständlich gezeigt. Es hat mich an Situationen erinnert, die passiert, oder hätten passieren können. Das grosse oder kleine "Nein" sagen in meinem Leben zu integrieren, ist ein Fortschritt», Stephane, Flexwerk Steinen.
Eine Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Schulen
Die BSZ Stiftung organisiert die Wanderausstellung innerhalb des Kantons und zügelt diese etappenweise an drei ihrer Standorte. Dies ermöglicht eine einfache Teilnahme für alle sechs BSZ Standorte. Doch auch andere Institutionen und heilpädagogische Schulen des Kantons profitieren von der Präventionsausstellung. Gemeinsam wollen sie damit ein wichtiges Zeichen für den Schutz der sexuellen Integrität von Menschen mit einer Beeinrtächtigung setzen.
Kanton unterstützt Initiative
Der Kanton Schwyz begrüsst die die Initiative zur Präventionsausstellung und unterstützt das Projekt mit dem Lotteriefonds mit einem finanziellen Beitrag. Dies ermöglicht eine institutionsübergreifende Zusammenarbeit und das Vertreten des gemeinsamen Interesses zum Schutz von Menschen mit einer Beeinträchtigung.
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