Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Als Leiter Agogik ist mein Arbeitsalltag sehr vielseitig. Ich begleite agogische Fragestellungen, unterstütze Teams in herausfordernden Situationen und arbeite an Konzepten sowie der Weiterentwicklung unserer Qualität. Gleichzeitig bin ich im engen Austausch mit Angestellten, Führungspersonen und Menschen mit Unterstützungsbedarf. Ein wichtiger Teil meiner Aufgabe ist es, Lösungen zu entwickeln, Entscheidungen zu begleiten und die agogische Arbeit in der gesamten BSZ Stiftung qualitativ und alltagstauglich zu stärken.
Du bist viel unterwegs. Warum ist dir das wichtig?
Ich bin rund 80 bis 90 Prozent meiner Arbeitszeit an den verschiedenen Standorten unterwegs. Nur wenn ich nah am Alltag bin, kann ich die Menschen, Situationen und Herausforderungen wirklich verstehen. Der persönliche Austausch, Beobachtungen vor Ort und direkte Gespräche sind die Grundlage für praxisnahe und wirksame Entscheidungen. Bei der Grösse der BSZ braucht es dafür eine gute Organisation, Verlässlichkeit – und auch eine gute Portion Humor.
Was gefällt dir besonders an deiner Funktion?
Mich motiviert, Menschen mit Unterstützungsbedarf so zu begleiten, dass sie möglichst selbstständig und selbstbestimmt leben können. Besonders spannend finde ich die Vielfalt meiner Aufgaben und gemeinsam mit anderen tragfähige Lösungen für anspruchsvolle Situationen zu entwickeln.
Welche Bedeutung hat die Agogik in der BSZ Stiftung?
Die Agogik ist die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, Menschen mit Unterstützungsbedarf individuell zu begleiten und ihnen kompetente Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Damit ist sie ein zentraler Bestandteil des Auftrags der BSZ Stiftung.
Wie kam es zur neuen Fachstelle Teilhabe?
Die Förderung der Teilhabe gehört zum Kernauftrag der BSZ Stiftung. Damit dieser Auftrag nachhaltig und professionell umgesetzt werden kann, wurde die Fachstelle Teilhabe geschaffen. Sie begleitet die Umsetzung des Teilhabegedankens in allen Bereichen der BSZ Stiftung und unterstützt Fachpersonen und Mitarbeitende mit Unterstützungsbedarf dabei, diesen Auftrag im Alltag zu leben.
Wo setzt die neue Fachstelle Teilhabe an?
Die Fachstelle orientiert sich an den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und am Konzept der Funktionalen Gesundheit. Beides sind Vorgaben und Konzepte, die bereits bekannt sind in der BSZ Stiftung. Die Fachstelle funktioniert für die Abteilungen wie eine Art Aussensicht, die neue Inputs und Impulse in den Alltag bringt. Schlussendlich verfolgt die Fachstelle dasselbe Ziel wie die BSZ Stiftung insgesamt: Kompetente Teilhabemöglichkeiten zu schaffen und Menschen mit Unterstützungsbedarf ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
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